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Der DEMOCRACY-MonitorÜber die Qualität des Diskurses

Wir sammeln strukturiert politische Aussagen: zunächst von Spitzenpolitiker:innen z.B. in Talkshows, Bundestagsreden oder aktuellen Debatten, später auch von Medien. Und wir messen die Qualität des demokratischen Diskurses. Wir zeigen, wer mit Fakten, Fairness und Gemeinsinn zu einer lebendigen Demokratie beiträgt – und wer mit Verzerrung, Abwertung oder Spaltung arbeitet, um politische Debatten zu gewinnen.

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DEMOCRACY Score Gesamt

A: Demokratisch konstruktiv - 11 (2%)B: Demokratisch funktional - 99 (22%)BC: Demokratisch ambivalent - 219 (48%)CD: Demokratisch dysfunktional - 96 (21%)DE: Demokratisch destruktiv - 34 (7%)E
ADemokratisch konstruktiv
11 (2%)
BDemokratisch funktional
99 (22%)
CDemokratisch ambivalent
219 (48%)
DDemokratisch dysfunktional
96 (21%)
EDemokratisch destruktiv
34 (7%)
Demokratisch ambivalent
Gesamt: 459 bewertete Aussagen (+ 58 neutral)Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik⌀ -1.33

Themen Gesamt

Institutionen & Verantwortungsrollen: 109 (12%)Migration & Integration: 103 (11%)Standort Deutschland: 71 (8%)Wohlstand & Fairness: 61 (7%)Klimaschutz & Energiekosten: 57 (6%)Demokratie & Rechtsstaat: 54 (6%)Innere Sicherheit & Kriminalität: 49 (5%)Frieden & Zusammenarbeit: 43 (5%)Meinung, Debatte & Desinformation: 35 (4%)Soziale Ungleichheit: 31 (3%)Gemeinsame Werte & Vorstellungen: 28 (3%)Zusammenhalt & Wandel: 26 (3%)Steuergerechtigkeit: 18 (2%)Arbeitsmarkt & Arbeitslosigkeit: 17 (2%)Lebenssinn & Arbeit: 16 (2%)Meinungsfreiheit & Zensur: 15 (2%)Europa: 15 (2%)Medien & Informationsräume: 14 (2%)Alterwerden & Generationen: 14 (2%)Vielfalt & Gleichberechtigung: 13 (1%)Wert & Leistung: 11 (1%)Bürokratieabbau & Verwaltung: 9 (1%)Sorgen & Lebensgefühl: 9 (1%)Wirtschaft Standort Deutschland: 9 (1%)Verkehr & Mobilität: 8 (1%)Meinung, Debatte, Desinformation: 7 (1%)Generationen: 7 (1%)Ernährung & Landwirtschaft: 6 (1%)Wohnen & Zuhause: 5 (1%)Arbeit & Sinn: 4 (0%)Gesundheit & Vorsorge: 4 (0%)Pflege & Unterstützung: 3 (0%)Familie & Partnerschaft: 3 (0%)Bildung & Jugend: 3 (0%)Arbeitslosigkeit: 3 (0%)Umwelt Sonstige: 2 (0%)Gesellschaft Sonstige: 2 (0%)Demokratie Sonstige: 2 (0%)Inflation & Verbraucherpreise: 2 (0%)Krisen & Katastrophenschutz: 2 (0%)Bürokratieabbau: 2 (0%)Engagement & Ehrenamt: 1 (0%)Digitalisierung & Bürgerrechte: 1 (0%)Demokratie & Partizipation: 1 (0%)Sicherheit Sonstige: 1 (0%)Psychische Gesundheit: 1 (0%)
Institutionen & Verantwortungsrollen
109 (12%)
Migration & Integration
103 (11%)
Standort Deutschland
71 (8%)
Wohlstand & Fairness
61 (7%)
Klimaschutz & Energiekosten
57 (6%)
Demokratie & Rechtsstaat
54 (6%)
Innere Sicherheit & Kriminalität
49 (5%)

Hinweis: Mehrfachzuordnungen möglich

Verzerrungstechniken Gesamt

Geladene Sprache: 218 (16%)Voreilige Verallgemeinerung: 156 (11%)Falsche Dichotomie: 134 (10%)Falsche Kausalität: 100 (7%)Appell an die Angst: 100 (7%)Paltering (wahre Irreführung): 96 (7%)Sündenbock-Erzählung: 72 (5%)Strohmann-Argument: 60 (4%)Cherry Picking (Rosinenpickerei): 47 (3%)Weasel Words: 34 (2%)Name-Calling: 30 (2%)Euphemismus/Dysphemismus: 29 (2%)Framing-Effekt: 27 (2%)Dammbruch-Argument (Slippery Slope): 26 (2%)Roter Hering: 22 (2%)Ad Hominem (Angriff auf die Person): 21 (2%)DARVO: 20 (1%)Mitläufer-/Mehrheits-Fehlschluss: 19 (1%)Falsche Äquivalenz: 18 (1%)Falsche Autorität: 17 (1%)Entweder-Oder-Denken: 16 (1%)Appell an die Tradition: 15 (1%)Suggestivfrage: 13 (1%)Emotionale Manipulation: 12 (1%)Ingroup-Bias: 7 (1%)Geladene Frage (Loaded Question): 7 (1%)Dehumanisierung: 6 (0%)Status-quo-Bias: 5 (0%)Basisratenvernachlässigung: 5 (0%)Tone Policing: 4 (0%)Dogwhistling: 4 (0%)Negativitätsbias: 3 (0%)Appell an die Mehrheit (Bandwagon): 3 (0%)Fundamentaler Attributionsfehler: 3 (0%)Appell an die Natur: 3 (0%)JAQing off („Ich stelle ja nur Fragen"): 3 (0%)False Trade-Off (Falscher Zielkonflikt): 3 (0%)Whataboutism: 2 (0%)Tu Quoque (Du auch): 2 (0%)Sunk-Cost-Falle: 2 (0%)Gaslighting: 2 (0%)Concern Trolling: 1 (0%)Rückschaufehler (Hindsight Bias): 1 (0%)Illusion des Erklärungswissens: 1 (0%)Nebulizing (Vernebeln): 1 (0%)Delaying (Verzögern): 1 (0%)Motte-and-Bailey: 1 (0%)Halo-Effekt: 1 (0%)Sealioning: 1 (0%)
Geladene Sprache
218 (16%)
Voreilige Verallgemeinerung
156 (11%)
Falsche Dichotomie
134 (10%)
Falsche Kausalität
100 (7%)
Appell an die Angst
100 (7%)
Paltering (wahre Irreführung)
96 (7%)
Sündenbock-Erzählung
72 (5%)
Wahrheitsverzerrung: 51.2% (704)Emotionale Verzerrung: 39.6% (544)Moralische Verzerrung: 9.2% (126)
Gesamt: 1374

Analyse Verzerrungstechniken Gesamt

Der Diskurs ist von einer intensiven rhetorischen Gestaltung geprägt, mit durchschnittlich 2.54 Verzerrungstechniken pro Aussage. Es zeigt sich eine fast ausgeglichene Dominanz von Logos- (47.7%) und Pathos-Techniken (43.5%). Während logische Verzerrungen wie Voreilige Verallgemeinerung und Falsche Dichotomie die Argumentation schwächen, unterminiert Geladene Sprache und Appell an die Angst die rationale Diskussion. Dies führt zu einer mehrschichtigen Manipulation, die Fakten verdreht und gleichzeitig stark emotionalisiert, was den demokratischen Austausch erheblich beeinträchtigt.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Rhetorisches Profil Gesamt

demokratie-förderlich
neutral
demokratie-belastend
Umgang mit Fakten: Fakten vs. Verzerrung (⌀ -0.39)
-
17%
30%
48%
4%
Umgang mit Vertrauen: Respekt vs. Abwertung (⌀ -0.26)
2%
7%
63%
22%
7%
Umgang mit Emotionen: Gemeinsinn vs. Spaltung (⌀ -0.61)
1%
6%
29%
58%
6%
Hinweis: Die Balken von -2 und +2 sind optisch doppelt so breit, um die besondere Bedeutung dieser stark förderlichen oder stark belastenden Aussagen hervorzuheben.

Rhetorische Analyse Gesamt

Die übergreifende Rhetorik ist eher sachlich neutral, oft durch selektive Fakten und vereinfachte Darstellungen geprägt. Sie neigt zu polarisierender Sprache, die den Dialog erschwert, und nutzt emotionale Appelle, die jedoch in einer insgesamt nüchternen Tonalität vermittelt werden. Die Durchsetzungskraft entsteht aus der konsequenten Dramatisierung von Problemen wie Migration und Wirtschaft durch falsche Kausalitäten und Verallgemeinerungen. Diese kollektive Kommunikation delegitimiert häufig politische Gegner und Institutionen, untergräbt den faktenbasierten Diskurs und fördert die gesellschaftliche Spaltung, indem sie Ängste schürt und Sündenböcke konstruiert.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Gefunden: 517 Aussagen (inkl. 58 neutrale)
Thorsten Frei
Hat keinen direkten Einfluss auf die demokratische MeinungsbildungHat keinen direkten Einfluss auf die demokratische Meinungsbildung(0.00)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Wir haben das Bürgergeld abgeschafft und wir haben eine neue Grundsicherung eingeführt mit der SPD, ein Bürgergeld, das in der Ampelkoalition geschaffen worden ist, also mit den Grünen. Dann hatten die Grünen eine mindestens so aktive Rolle dabei. Also ich kann da nicht erkennen, wo da irgendwelche Anreize sein sollten."

Die Einordnung: Frei rechtfertigt die Abschaffung des Bürgergeldes durch die Merz-Regierung, indem er dessen Einführung primär den Grünen der Ampel-Koalition zuschreibt. Er verschweigt dabei die treibende Rolle der SPD, seines aktuellen Partners, um diese zu entlasten und die Grünen als potenziellen Koalitionspartner zu diskreditieren. Dies dient der Abgrenzung zur Vorgängerregierung.
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Maßstab
Widerspruch

Falls kein E-Mail-Client öffnet: kontakt@democracy-intelligence.de

Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Nein, ich blende nichts aus, aber Wirtschaftsstrukturen kaputtzumachen, die erfolgreich sind, das darf man eben auch nicht."

Die Einordnung: Frei verteidigt die Schonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer und warnt vor der Zerstörung erfolgreicher Wirtschaftsstrukturen durch höhere Besteuerung. Er ignoriert dabei bestehende Verschonungsregeln und die BVerfG-Feststellung, dass Unternehmen dadurch nicht gefährdet werden. Die Aussage dramatisiert die Debatte strategisch.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Es ist wichtig, solide Wirtschaftsstrukturen nicht zu gefährden, während wir gleichzeitig notwendige Reformen anstreben, um soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wachstum zu fördern."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Maßstab
Widerspruch

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Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Aber glauben Sie, die Leute mit 300.000 Euro im Jahr kriegen kein Kind, weil sie die 1.800 Euro nicht kriegen? Das ist doch total irre."

Die Einordnung: Die Aussage des Kanzleramtschefs Frei relativiert den Wert des Elterngeldes für Spitzenverdiener im Kontext knapper Haushaltsmittel. Sie verzerrt den Zweck der Leistung, indem sie deren Rolle für Gleichstellung und Karriereerhalt von Frauen ausblendet und auf eine reine Geburtenprämie reduziert, um Kürzungen zu rechtfertigen.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Es ist wichtig, die finanziellen Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern. Eine umfassende Diskussion darüber, wie wir Familien in unterschiedlichen Einkommensgruppen gerecht unterstützen können, ist erforderlich."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Maßstab
Widerspruch

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Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Wer würde die Zeche dafür bezahlen, wenn wir einen ungebremsten weiteren Aufwuchs der Lohnnebenkosten hätten? Wenn wir nichts täten, wären wir in wenigen Jahren hier bei 50 Prozent. Das würden gerade die Menschen mit kleinen Einkommen bezahlen."

Die Einordnung: Frei warnt vor ungebremsten Lohnnebenkosten, die kleine Einkommen belasten würden, und dramatisiert die demografische Entwicklung mit einer 50%-Prognose in "wenigen Jahren". Er verschweigt staatliche Zuschüsse und die paritätische Finanzierung, um den Reformdruck für die Sozialsysteme zu erhöhen und die Notwendigkeit von Einschnitten zu untermauern.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Ein ungebremster Anstieg der Lohnnebenkosten könnte schwerwiegende Folgen für Menschen mit niedrigem Einkommen haben. Daher müssen wir verantwortungsvolle Reformen erarbeiten, um die Belastungen gerecht zu verteilen."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Maßstab
Widerspruch

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Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Nein, es stimmt doch überhaupt nicht. Also als Sie regiert haben, haben Sie solche Reformen eben gerade nicht zustande gebracht. In Ihrer Regierungszeit sind die Lohnnebenkosten Stück für Stück angestiegen. Das heißt, Sie haben das einfach mit höheren Beiträgen und geringerer Wettbewerbsfähigkeit finanziert."

Die Einordnung: Die Aussage von Kanzleramtsminister Frei delegitimiert die Grünen, indem sie ihnen mangelnde Reformen und steigende Lohnnebenkosten in der Ampel-Regierung vorwirft. Sie verschleiert die komplexen demografischen Ursachen und die langjährigen Versäumnisse auch unter CDU-Regierungen, um die Verantwortung einseitig dem politischen Gegner zuzuschieben.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Die Lohnnebenkosten sind in den letzten Jahren gestiegen - ein strukturelles Problem, das alle Regierungen betrifft. Wir müssen gemeinsam nachhaltige Reformen entwickeln, die demografische Herausforderungen berücksichtigen."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Maßstab
Widerspruch

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Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Der entscheidende Punkt ist doch, ist es betrieblich gebundenes Vermögen. Bei mittelständische Unternehmen, die in vierter, fünfter Generation im Familieneigentum sind. Da geht es um die Frage, ob dieses betrieblich gebundene Vermögen von einer Generation auf die nächste übergehen kann, ohne dass das Unternehmen verschwindet."

Die Einordnung: Frei verteidigt die Privilegien bei der Erbschaftsteuer für Familienunternehmen. Er suggeriert, eine stärkere Besteuerung führe zum Unternehmensuntergang, ignoriert dabei jedoch BVerfG-Kritik an den aktuellen Verschonungen und bestehende Stundungsmöglichkeiten. Die Aussage dient der Delegitimierung einer gerechteren Steuerlastverteilung.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Familienunternehmen brauchen planbare Nachfolgeregelungen. Wir sollten Stundungsmodelle und differenzierte Lösungen diskutieren, die sowohl den Unternehmenserhalt als auch Steuergerechtigkeit berücksichtigen."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Ich kann Ihnen ganz klar sagen, dass ich von einer Vermögensteuer gar nichts halte. Und im Übrigen auch da gibt's ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Es ist eine Substanzsteuer, es gibt dafür keine vernünftigen Gründe und das ist ja der Grund, warum auch niemand, auch eine Ampelkoalition so etwas nicht eingeführt hat in Deutschland."

Die Einordnung: Frei lehnt die Vermögensteuer ab und beruft sich auf ein BVerfG-Urteil sowie das Nicht-Handeln der Ampel. Er verschweigt dabei, dass das BVerfG eine verfassungskonforme Neugestaltung zulässt und die Ampel-Koalition primär aufgrund politischen Dissenses (FDP-Widerstand) nicht handelte. Dies verzerrt die rechtliche und politische Realität.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Eine Vermögensteuer könnte eine sinnvolle Diskussion anstoßen, um soziale Gerechtigkeit zu fördern. Es ist wichtig, dass wir alle Steueroptionen prüfen, um eine gerechte und tragfähige Finanzpolitik zu gestalten."
Quellezdf.de
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Kontext
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Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Wir möchten eine Entlastung, die am Ende wachstumsfördernd ist. Wir haben progressiven Steuertarif, der sorgt dafür, dass die oberen 10 Prozent 50 Prozent des Steueraufkommens bezahlen, wir es ganz häufig gar nicht mit Privatpersonen zu tun haben, sondern Personengesellschaften und mittelständische Unternehmen."

Die Einordnung: Frei argumentiert gegen höhere Besteuerung von Spitzenverdienern, indem er auf deren hohen Anteil am Einkommensteueraufkommen und die Belastung des Mittelstands verweist. Er ignoriert dabei indirekte Steuern und gleichsetzt rhetorisch 'obere 10%' mit Unternehmen, um Steuererhöhungen als wachstumshemmend darzustellen. Dies dient der Ablehnung einer Reichensteuer.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Wir setzen uns für eine wachstumsfördernde Steuerreform ein, die die Steuerlast gerecht verteilt und insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen entlastet, um wirtschaftliche Stabilität zu fördern."
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Thorsten Frei
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)

(bei Maybrit Illner)

28.05.2026
Maybritt IllnerMaybritt Illner

"Wenn man glaubt, dass man bei öffentlichen Finanzen nicht auf Solidität achten müsste, dann stellt man im Grunde genommen die Zukunftsfähigkeit nicht nur Deutschlands, sondern Europas insgesamt infrage"

Die Einordnung: Frei verteidigt strikte Haushaltsdisziplin als Basis für Stabilität, gestützt auf Schuldenbremse und EU-Verträge. Er verschweigt die ökonomische Gegenposition, die vor Investitionsstau durch zu rigides Sparen warnt. Die Aussage reduziert komplexe Zusammenhänge auf Ausgabendisziplin, um Reformen zu rechtfertigen.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Thorsten Frei könnte sagen: "Eine solide Haushaltsführung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und Europas. Nur durch verantwortungsvolles Wirtschaften können wir die Lebensqualität der Bürger sichern und Herausforderungen erfolgreich meistern."
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Jan van Aken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Es gibt wunderbare Studien, ich kann Ihnen nur ein Buch empfehlen, wo sie Sanctions Reconsidered... Ich glaube, Sanktionen seit dem Zweiten Weltkrieg, 148 verschiedene Regime. In einem Drittel der Fälle sind sie effektiv gewesen."

Die Einordnung: Van Akens Aussage nutzt eine Studie, um die Wirksamkeit von Sanktionen im Ukraine-Krieg zu untermauern. Er verschweigt allerdings, dass die Studie bei militärischen Aggressionen und autokratischen Regimen eine geringere Erfolgsquote ausweist. Die Verallgemeinerung dient der Delegitimierung militärischer Unterstützung und der Betonung alternativer Konfliktlösungsansätze.
Quellezdf.de
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